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Zahlen Sie zu viel?

Finden Sie es mit unserem Kranken­kassen­­vergleich heraus!

Krankenkassen­vergleich 2019

√úber 70 Millionen Deutsche, also knapp 90 Prozent davon, sind Mitglied in der gesetzlichen Kranken¬≠kasse (GKV). Die Beitr√§ge sind weitgehend vom Gesetzgeber festgeschrieben. Von Ihrem Bruttolohn zahlen Sie, bis zur Beitragsbemessungsgrenze von aktuell¬†4.537,50 Euro,¬†monatlich 14,6 Prozent. Davon √ľbernimmt der Arbeitgeber die H√§lfte.

Ebenfalls von Bedeutung ist der Zusatzbeitrag einer Krankenkasse. Den √ľber 100 Krankenkassen steht es frei einen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser liegt aktuell¬†zwischen 0,3 und 1,6 Prozent. F√ľr Arbeitnehmer und Rentner wird die H√§lfte des Zusatzbeitrages seit diesem Jahr vom Arbeitgeber bzw. der Rentenversicherung √ľbernommen.

In diesem Jahr haben √ľber 40 Krankenkassen ihre Beitr√§ge angepasst. F√ľr viele Kunden ergeben sich daher Sparpotentiale durch einen Wechsel.¬†Hier erfahren Sie, welche gesetzliche Krankenkasse aktuell die g√ľnstigsten Beitr√§ge erhebt.

Wie unterscheiden sich die Beitraege der Krankenkassen?

Was ist wichtig beim Krankenkassen Leistungsvergleich?

Vergleichen Sie die Krankenkassen anhand des erhobenen Zusatzbeitrags, können Sie leicht mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Doch die Beiträge sind nicht das einzig wichtige Kriterium. Krankenkassen definieren sich nicht nur durch ihre Beiträge, sondern auch durch ihre Leistungen. Zwar ist der Leistungskatalog in der gesetzlichen Krankenversicherung größtenteils vordefiniert. Dennoch weichen die Tarife der jeweiligen Anbieter in einigen Punkten voneinander ab.

Im Fokus eines Krankenkassen Leistungsvergleichs sollte daher auch beachtet werden, ob beispielsweise die Kosten f√ľr Vorsorgeuntersuchungen, Zahnarztleistungen oder Naturheilverfahren √ľbernommen werden.¬†Um einen ersten Krankenkassen Leistungsvergleich zu erhalten¬†eignen sich zudem die aktuellen¬†die Krankenkassen Tests von Stiftung Warentest und Co.

Spez­ielle Behand­lungs­program­me f√ľr chro­nische Besch­werden

Asthma, Diabetes oder Herz¬≠erkrankungen sind chronische Probleme, die oftmals vererbt werden und einer speziellen, langfristigen Behandlung bed√ľrfen. F√ľr chronisch Kranke haben manche Kranken¬≠kassen Zusatzleistungen im Angebot, die die Kosten¬≠√ľbernahme von regelm√§√üigen Kontroll¬≠untersuchungen und Therapien erm√∂glichen.

Erstat­tung von prophy­lakti­schen Ma√ü­nah­men wie Zahn­reini­gungen

Als Kassenpatient haben Sie Anspruch auf eine medizinisch notwendige Versorgung. Doch manchmal ist Vorsorge ist die beste Medizin. Bei vielen Kranken­kassen können Sie sich die Erstattung von prophy­laktischen Leistungen sichern, damit gesund­heitliche Probleme gar nicht erst auftreten. Dazu zählen beispielsweise professionelle Zahn­reinigungen oder Bewegungs- und Ernährungs­kurse.

Vor­sorge­unter­such­ungen √ľber das geset­zlich vor­geschrie­bene Ma√ü hinaus

Je √§lter Sie werden, desto wichtiger sind regelm√§√üige Vorsorge¬≠untersuchungen, um eventuelle Krankheits¬≠herde fr√ľhzeitig zu erkennen. Wer schon in jungen Jahren auf Nummer sicher gehen will, f√ľr den eignen sich Kranken¬≠kassen, die die Kosten f√ľr zus√§tzliche Gesundheits¬≠checks erstatten. Gesetzlich steht Ihnen ein Gesundheits-Checkup alle zwei Jahre nach Ihrem 35. Geburtstag zu.

Erstat­tung oder Zusch­√ľsse f√ľr Heil­praktiker­behand­lungen und Natur­heil­verfahren

Immer mehr Menschen schw√∂ren auf die Wirkung alternativer Heil¬≠verfahren. Erstattet werden standard¬≠m√§√üig nur die Leistungen der Schul¬≠mediziner. Mit den Wahltarifen der gesetzlichen Kranken¬≠versicherung wird jedoch auch die Behandlung beim Heil¬≠praktiker √ľbernommen. Dazu z√§hlen beispielsweise Akupunktur¬≠behandlungen bei chronischen R√ľcken¬≠schmerzen.

Wie wichtig ein Leistungsvergleich der Krankenkassen f√ľr Sie ist, entscheidet Ihre pers√∂nliche Lebenssituation. Sind Sie an der Erstattung von Zahnbehandlungen interessiert, interessieren Sie sich f√ľr Naturheilverfahren, oder m√∂chten Sie am monatlichen Krankenkassen Beitrag sparen? Anhand dessen k√∂nnen Sie unseren Leistungsvergleich der Krankenkassen in Anspruch nehmen und alle relevanten Informationen gegen√ľberstellen.

Wann sollten Sie die gesetzliche Krankenkasse wechseln?

Ein Wechsel der Krankenkasse lohnt sich immer dann, wenn Sie sich dadurch niedrige Beitr√§ge und bessere Leistungen sichern. Dabei sollten Versicherte ihre pers√∂nlichen Bed√ľrfnisse festlegen, um das beste Angebot im Krankenkassenvergleich zu finden.

Wenn Sie nur sehr selten krank sind, k√∂nnen Sie beim Vergleich der Krankenkassen auf besondere Leistungen verzichten. Haben Sie jedoch chronische gesundheitliche Probleme und w√ľnschen sich die Kosten√ľbernahme spezieller Behandlungen, sollten Sie mehr auf die Leistungen der Krankenkasse achten. Aber welche Krankenkasse hat die besten Leistungen? Die Antwort darauf liegt in der eigenen Lebenssituation. Wenn der Monatsbeitrag etwas h√∂her ist, aber daf√ľr die Kosten beispielsweise f√ľr Naturheilverfahren erstattet werden, ist das auf lange Sicht g√ľnstiger und demzufolge auch besser f√ľr Sie.

  • Ein Krankenkassenvergleich und der Wechsel der Krankenkasse sind sehr unkompliziert.
  • Sind Sie l√§nger als 18 Monate bei Ihrer aktuellen Kasse versichert, k√∂nnen Sie unter Einhaltung einer zweimonatigen Frist zum Monatsende k√ľndigen und wechseln.
  • Wenn Sie noch nicht so lange versichert sind, haben Sie unter Umst√§nden ein Sonderk√ľndigungsrecht, etwa bei einer Erh√∂hung der Beitr√§ge Ihrer Krankenversicherung.

Vom Zeitpunkt, an welchem Sie Ihre Kasse √ľber die Erh√∂hung des Zusatzbeitrages informiert bis einen Monat, nachdem der neue Beitrag erstmalig erhoben wurde, k√∂nnen Sie Ihre Krankenversicherung k√ľndigen. Der Wechsel Ihrer Versicherung geschieht dann innerhalb der √ľblichen Frist von zwei Monaten.

Wie groß sind die Unterschiede beim Preisvergleich der Krankenkassen?

Der Krankenkassenvergleich zeigt, dass sich die Beitr√§ge der Kassen durch den individuellen Zusatzbeitrag sehr unterscheiden. Dieser liegt aktuell zwischen 0,3 und 1,6 Prozent. Das bedeutet, dass Versicherte beim g√ľnstigsten Anbieter nur 0,3 Prozent zus√§tzlich zahlen m√ľssen. Bei den Krankenkassen mit den h√∂chsten zus√§tzlichen Beitr√§gen hingegen werden jeden Monat 1,6 Prozent zus√§tzlich f√§llig. Das ergibt eine Differenz von 1,3 Prozent, die Sie jeden Monat sparen k√∂nnen. Viele der besonders preiswerten Krankenkassen sind jedoch nur in bestimmten Regionen ge√∂ffnet. Das erschwert die Suche nach dem g√ľnstigsten Angebot. Dieses finden Sie mit einem individuellen und unverbindlichen Krankenkassenvergleich.

Was sind die Unterschiede zwischen den Krankenkassen?

Kostenbeispiel: G√ľnstig / hochpreisig

Eine Angestellte in Berlin mit einem Einkommen von 3.000 Euro brutto zahlt bei der Handelskrankenkasse (hkk) monatlich 224,85 Euro. Dieser Betrag setzt sich aus den 7,3 Prozent Krankenkassenbeitrag (weitere 7,3 Prozent √ľbernimmt der Arbeitgeber) und dem zus√§tzlichen Beitrag von 0,39 Prozent (die H√§lfte davon √ľbernimmt ab 1. Januar 2019 ebenfalls der Arbeitnehmer) zusammen.

Die gleiche Angestellte zahlt bei der DAK¬†241,50 Euro und damit 16,65 Euro mehr pro Monat. Grund daf√ľr ist der mit 1,5 Prozent deutlich h√∂here Zusatzbeitrag (Stand: 2019). Eine gr√∂√üere √úbersicht finden Sie in unserer √úbersichtstabelle.

Welche Angaben sind f√ľr den Krankenkassen¬≠vergleich n√∂tig?

Der Krankenkassenvergleich ist schnell, einfach und f√ľr Sie v√∂llig kostenlos. Um ein zuverl√§ssiges Ergebnis zu erhalten, sind nur wenige Angaben von Ihnen notwendig:

Berufsgruppe

Je nachdem, ob Sie Arbeitnehmer sind oder selbstständig arbeiten, unterscheidet sich die Höhe des Beitrags. Denn Arbeitnehmer erhalten einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber.

Bundesland

Im Krankenkassen­vergleich werden Ihnen nur Kassen angezeigt, die tatsächlich in Ihrer Region vertreten sind und Ihnen eine Kranken­versicherung anbieten können.

Brutto­einkommen

Anhand Ihres Einkommens wird der monatliche Beitrag f√ľr Ihre Kranken¬≠versicherung berechnet. Bis zur Beitrags¬≠bemessungs¬≠grenze von aktuell 4.537,50 Euro brutto gilt: Je mehr Sie verdienen, desto mehr zahlen Sie. Dar√ľber ist der Beitrag f√ľr alle Einkommen gleich.

Wie unterscheiden sich die Beitraege der Krankenkassen?

Wie viel zahle ich bei einer hochpreisigen oder g√ľnstigen gesetzlichen Kranken­kasse?

Um Ihnen zu zeigen wie sich der Zusatzbeitrag einer Krankenkasse bemerkbar machen kann, vergleichen wir hier beispielhaft wie sich die Wahl der Kranken¬≠kasse auf das Gehalt auswirkt.¬†So viel zahlt eine Berliner Angestellte mit monatlichen Brutto¬≠einkommen von 3.000 Euro, wenn sie eine g√ľnstige, mittel- oder hochpreisige Krankenkasse w√§hlt:

Kranken­kasse (GKV)
HKK 14,99 % 224,85 ‚ā¨
IKK gesund plus 15,2 % 228 ‚ā¨
Techniker 15,3 % 229,50 ‚ā¨
R+V BKK 15,5 % 232,50 ‚ā¨
Barmer 15,7 % 235,50 ‚ā¨
SBK 15,9 % 238,50 ‚ā¨
DAK Gesund­heit 16,1 % 241,50 ‚ā¨

*Auswahl einiger Krankenkassen zur ersten Orientierung, mehr Krankenkassen finden sich im Vergleichsrechner. Der vom Arbeitgeber √ľbernommene Beitragsanteil von 7,3 % und die H√§lfte des Zusatzbeitrages wird in der √úbersicht ber√ľcksichtigt. Zu sehen sind lediglich die tats√§chlichen Kosten der Arbeitnehmerin (Stand: 2019).

Welche Kranken¬≠versicherung wirklich zu Ihnen passt, verr√§t Ihnen unser Vergleichs¬≠rechner. Mit nur wenigen Klicks erhalten Sie eine √úber¬≠sicht √ľber die Preise und Leistungen der zahlreichen Kranken¬≠kassen und k√∂nnen direkt in einen g√ľnstigeren Tarif wechseln.

Wo ist der Zusatzbeitrag der Krankenkassen am g√ľnstigsten?

Suchen Angestellte, Rentner, Selbst¬≠st√§ndige oder Studenten eine g√ľnstige gesetzliche Krankenkasse, sollten Sie ihr Augenmerk auf den Zusatz¬≠beitrag legen. Diese Zusatzbeitr√§ge sind von GKV zu GKV unterschiedlich und¬†liegen 2019 zwischen 0,2 und 1,6 Prozent.

G√ľnstigste Deutsch­land­¬≠weit verf√ľg­¬≠bare Kranken­kassen
HKK (0,39 %) BKK W√ľrth (0,2 %)
BKK firmus (0,44 %) AOK Sachsen-Anhalt (0,3 %)
BKK Verbund­ Plus (0,5 %) BKK Euregio (0,35 %)
IKK gesund plus (0,6 %) BKK Pfaff (0,4 %)
Techniker (0,7 %) BKK Akzo Nobel (0,5 %)

G√ľnstige Krankenkasse f√ľr Selbstst√§ndige, Angestellte, Studenten und Rentner?

Eine g√ľnstige Krankenversicherung f√ľr Selbstst√§ndige

Selbst­st√§ndige

W√§hlen Sie als Selbst¬≠st√§ndiger mit einem Monats¬≠einkommen von 3.000 Euro eine GKV ohne Krankengeld, finden Sie hierzulande die preis¬≠wertesten Kranken¬≠versicherungen. Je nach Region sind auch Versicherungen f√ľr einen Beitrag zwischen 425,85 Euro und 445,50 Euro pro Monat erh√§ltlich.

Die g√ľnstigste Krankenversicherung f√ľr Angestellte?

Ange­stellte

Die Preisspanne der f√ľnf g√ľnstigsten Kranken¬≠kassen f√ľr einen Angestellten mit einem monatlichen Brutto¬≠verdienst von 3.000 Euro liegt bundes¬≠weit zwischen 224,85 Euro und 244,50 Euro. Bei den regional agierenden Kassen pendeln sich die Kosten zwischen 223,50 Euro und 243 Euro ein.

Eine Krankenversicherung f√ľr Studenten finden?

Studen­ten

Studenten, die in der KVdS kranken¬≠versichert sind, zahlen bei den deutschland¬≠weit ge√∂ffneten Kranken¬≠kassen¬†zwischen 76,55 Euro und 81,37 Euro monatlich. Die f√ľnf regional agierenden Kassen mit den preis¬≠wertesten Beitr√§gen bewegen sich zwischen 76,55 Euro und 81 Euro pro Monat.

Wie eine Krankenkasse f√ľr Rentner finden?

Ren­tner

Wer eine Rente von monatlich 1.500 Euro erh√§lt, zahlt bei den deutschland¬≠weit f√ľnf g√ľnstigsten Kranken¬≠kassen einen Monats¬≠beitrag zwischen 112,43 Euro und 122,25 Euro. F√ľr die regional g√ľnstigsten gesetzlichen Kranken¬≠versicherungen werden zwischen 111,75 Euro und 121,50 Euro f√§llig.

Wie unterscheiden sich die Beitraege der Krankenkassen?

Zahlen Sie viel oder wenig?

Finden Sie es mit unserem Vergleichs¬≠rechner heraus, welche gesetzliche Krankenkasse f√ľr Sie die beste ist!

Wo ist der Zusatzbeitrag der Krankenkassen am höchsten?

Ob Ihre aktuellen Krankenkassenbeitr√§ge im Vergleich hoch sind, sehen Sie in dieser Liste. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass ein hoher oder niedriger Preis nichts √ľber die Leistungeneiner Krankenversicherung aussagen. F√ľr einen umfassenden Krankenkassenvergleich sollten Sie daher immer auch einen Leistungsvergleich durchf√ľhren, dass k√∂nnen Sie beispielsweise hier.

Deutsch­land­¬≠weit verf√ľg­¬≠bare Kranken­kassen
BKK ProVita (1,3 %) SIEMAG BKK (1,4 %)
BKK Pfalz (1,4 %) IKK S√ľdwest (1,5 %)
Novitas BKK (1,34 %) Branden­burgische BKK (1,5 %)
DAK-Gesundheit (1,5 %) BKK Stadt Augsburg (1,5 %)
KKH Kauf­m√§nn­ische Kranken­kasse (1,5 %) BKK HENSCHEL plus (1,6 %)

Krankenkassen¬≠vergleich f√ľr jede Berufs- und Lebenslage

√úber alle Personen¬≠gruppen hinweg gibt es gute Gr√ľnde gesetzliche Krankenkassen zu vergleichen. Doch es bestehen je nach Alter und beruflicher T√§tigkeit auch Besonderheiten, auf die Angestellte, Rentner, Selbst¬≠st√§ndige oder Studenten achten m√ľssen.

So k√∂nnen sich Studenten √ľber die Familien¬≠versicherung der Eltern beitragsfrei ¬≠versichern. Arbeit¬≠nehmer bekommen rund die H√§lfte der Beitr√§ge von ihrem Arbeit¬≠geber erstattet, w√§hrend die meisten Selbstst√§ndigen die gesamten Beitr√§ge alleine schultern. Rentner wechseln bei passender Vor¬≠versicherung nach ihrem Berufsleben in die Kranken¬≠versicherung der Rentner (KVdR). Hier erfahren Sie, was die jeweiligen Personen¬≠gruppen in der GKV au√üerdem beachten m√ľssen.

Wie sparen Angestellte beim Zusatz­beitrag?

Als Angestellter sind Sie in der gesetzlichen Kranken­versicherung versicherungs­pflichtig, sofern Ihr Ein­kommen eine bestimmte Grenze nicht √ľber­schreitet. Das hei√üt, solange Ihr Verdienst nicht √ľber der Versicherungs­pflichtgrenze von aktuell 60.750 Euro brutto pro Jahr liegt, sind Sie Pflicht­mitglied in einer Kranken­kasse.

Die g√ľnstigste Krankenversicherung f√ľr Angestellte?

Der Beitrags¬≠satz betr√§gt 14,6 Prozent Ihres Ein¬≠kommens, wovon Ihr Arbeit¬≠geber die H√§lfte √ľbernimmt. Hinzu kommt ein von den Kranken¬≠kassen individuell erhobener Zusatz¬≠beitrag. Dieser wird ab 2019 zur H√§lfte vom Arbeitgeber √ľbernommen, wodurch Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen von 3000 ‚ā¨ bis zu 19,65 ‚ā¨ monatlich sparen k√∂nnen.

Was m√ľssen Selbst¬≠st√§ndige zahlen?

Viele Selbst¬≠st√§ndige und Frei¬≠berufler bekommen keine Zusch√ľsse zu ihrer Versicherung. Sie m√ľssen den Kranken¬≠kassen¬≠beitrag von 14,0 Prozent des Ein¬≠kommens und den Zusatz¬≠beitrag aus eigener Tasche zahlen. W√ľnschen Sie ein Kranken¬≠geld, werden 14,6 Prozent f√§llig. F√ľr die Beitrags¬≠berechnung wird ab 2019 ein Mindest¬≠einkommen von 1038,33 Euro monatlich voraus¬≠gesetzt, bisher war dieses bei 2 284 Euro angesetzt.

Eine g√ľnstige Krankenversicherung f√ľr Selbstst√§ndige

Ebenfalls ab 2019: Zu viel gezahlte Beitr√§ge k√∂nnen f√ľr bis zu zw√∂lf Monate r√ľck¬≠wirkend neu fest¬≠gesetzt werden, sobald die Steuerbescheide nachgereicht werden. Bisher behielten die Kassen die zu viel gezahlten Beitr√§ge ein.

Wenn Sie als Selbstst√§ndiger im k√ľnstler¬≠ischen oder pub¬≠lizistischen Bereich t√§tig sind, werden Sie Mitglied in der K√ľnstler¬≠sozialkasse. Diese √ľbernimmt die Sozial¬≠leistungen eines Arbeit¬≠gebers, also auch die H√§lfte Ihres Beitrags¬≠satzes.

Brauchen Studenten eine eigene?

Wenn Ihre Eltern in der GKV sind, k√∂nnen Sie sich als Student in der Familien­versicherung beitragsfrei mit­versichern. Dies gilt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr beziehungs­weise bis zum Ende des Kinder­geld­bezugs. Danach sind Sie bis zum Ende des 14. Fach­semester oder zur Vollendung des 30. Lebens­jahres versicherungs­pflichtig. Gleiches gilt, wenn Sie durch den Versicherungs­status Ihrer Eltern keinen Anspruch auf die Familien­versicherung haben.

Eine Krankenversicherung f√ľr Studenten finden?

Dann besteht die M√∂glichkeit, sich in der Kranken¬≠versicherung der Studenten (KVdS) zu einem ver¬≠g√ľnstigten Beitrags¬≠satz zu versichern. Als Bemessungs¬≠grundlage dient hier der aktuelle BAf√∂G-Bedarfssatz von 649 Euro monatlich. Von diesem m√ľssen Sie 10,22 Prozent zuz√ľglich des individuellen Zusatz¬≠beitrags zahlen. Nach dem 14. Semester beziehungs¬≠weise dem 30. Geburtstag endet die Versicherungs¬≠pflicht und Sie m√ľssen sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern.

Wie sind Rentner versichert?

Wenn Sie w√§hrend der zweiten H√§lfte Ihrer Erwerbs¬≠t√§tigkeit mindestens 90 Prozent der Zeit gesetzlich kranken¬≠versichert waren, werden Sie mit dem Eintritt ins Renten¬≠alter Mitglied in der Kranken¬≠versicherung der Rentner. Ist dies nicht der Fall, m√ľssen Sie sich im Ruhe¬≠stand freiwillig gesetzlich versichern. Besteht kurz vor der Rente eine private Kranken¬≠versicherung, bleiben Sie im Renten¬≠alter in der PKV.

Wie eine Krankenkasse f√ľr Rentner finden?

Die KVdR orientiert sich an den Regeln f√ľr Angestellte. So betr√§gt der Beitrags¬≠satz 14,6 Prozent Ihrer Rente. 7,3 Prozent, also die H√§lfte, werden von der Rentenversicherung √ľbernommen. Hinzu kommt der individuelle Zusatz¬≠beitrag, der ab 2019 ebenfalls zur H√§lfte von der Rentenversicherung √ľbernommen wird. F√ľr freiwillig Versicherte wird zur Beitrags¬≠berechnung ein Mindest¬≠einkommen von 1.015 Euro monatlich heran¬≠gezogen. Auf dieses zahlen Sie mindestens Ihre Beitr√§ge, auch wenn Ihre tats√§chliche Rente geringer ausf√§llt.

Kranken­­kassen­­­vergleich: FAQ zum Zusatzbeitrag, den ­Leistungen und Sonder­regelungen

Ist der Kranken­kassen­beitrag 2019 im Vergleich zu 2018 g√ľnstiger

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung k√∂nnen sich in diesem Jahr √ľber¬†g√ľnstigere Beitr√§ge freuen. Ausschlag¬≠gebend sind daf√ľr zwei Gr√ľnde. Einerseits sind die meisten Kranken¬≠kassen angesichts der guten Konjunktur finanziell sehr gut aufgestellt.

Andererseits tritt in diesem Jahr das Versichertenentlastungsgesetz in Kraft. Dadurch werden Krankenkassenbeitr√§ge und Zusatzbeitr√§ge f√ľr Arbeitnehmer und Rentner zur H√§lfte vom Arbeitgeber bzw. der Rentenversicherung √ľbernommen.¬†Vom derzeitigen durchschnitt¬≠lichen Zusatz¬≠beitrag von 0,9 Prozent m√ľssten Besch√§ftigte nur noch 0,45 Prozent selbst zahlen. Bei einem Durchschnitts¬≠verdienst von 3.000 Euro brutto bedeutet dies eine Ersparnis von 15 Euro monatlich beziehungs¬≠weise 180 Euro pro Jahr.

Auch Selbstst√§ndige profitieren durch das Gesetz, da der Mindestbeitrag f√ľr die Krankenversicherung mehr als halbiert wird. F√ľr die¬†Beitragsbemessung ist es nicht mehr n√∂tig zwischen¬†haupt- und nebenberuflich Selbstst√§ndigen zu unterscheiden.

Was bedeutet die finanzielle Situation der Krankenkassen f√ľr gesetzlich Versicherte

Die Krankenkassen k√∂nnen frei √ľber die H√∂he des Zusatz¬≠beitrags entscheiden. Auch wenn die finanzielle Situation der Kassen Beitrags¬≠senkungen zulassen w√ľrde, m√ľssen sie sich nicht daran halten. Daher l√§sst sich nur schwer absch√§tzen, ob gesetzlich Versicherte wirklich von der guten Konjunktur profitieren werden.

Dar√ľber hinaus gibt es Kranken¬≠kassen, deren finanzielle Situation keine Senkung des Zusatz¬≠beitrags zul√§sst. Gerade in Zeiten einer alternden Gesellschaft und damit steigender Gesundheits¬≠ausgaben sind hier keine gro√üen Beitragssenkungen f√ľr Sie zu erwarten. Niedrigere Beitr√§ge kommen also einerseits √ľber geplante Gesetzes¬≠√§nderungen zustande. Die M√∂glichkeit ist ein individueller Kranken¬≠kassen¬≠vergleich, mit welchem Sie die Kassen mit den f√ľr Sie niedrigsten Kosten und besten Leistungen finden.

Was tun, wenn sich der Zusatzbeitrag meiner Krankenkasse erhöht

Arbeitnehmer profitieren in diesem Jahr von dem Versichertenentlastungsgesetz. Nach dieser m√ľssen sie nur noch die H√§lfte des zus√§tz¬≠lichen Beitrags aus eigener Tasche zahlen.

Dennoch steht es den Krankenkassen frei, die Zusatzbeitr√§ge nach eigenem Bedarf anzupassen. √Ąndern sich die Kosten f√ľr Ihre Kranken¬≠versicherung, muss die Kasse Sie dar√ľber rechtzeitig informieren und Sie darauf hinweisen, dass einen Kranken¬≠kassen¬≠wechsel m√∂glich ist. Schlie√ülich haben Sie im Falle einer Beitrags¬≠anpassung nach oben ein Sonder¬≠k√ľndigungs¬≠recht.

Ein GKV-Vergleich zeigt Ihnen, dass die Beitr√§ge und Leistungen von Kranken¬≠kasse zu Kranken¬≠kasse verschieden sind. Um die f√ľr Sie optimale Kranken¬≠versicherung zu finden, sollten Sie die Tarife vergleichen und sich verschiedene unverbindliche Angebote der Kassen einholen.

Wie wichtig ist der Krankenkassen Leistungsvergleich

Ob Angestellter, Rentner, Selbst¬≠st√§ndiger oder Student: Mit einer g√ľnstigen gesetzlichen Kranken¬≠versicherung sparen Sie viel Geld. Doch niedrige Beitr√§ge sind nur ein Kriterium, nachdem Sie Ihre GKV ausw√§hlen sollten. Auch die Leistungs¬≠kataloge der Kranken¬≠kassen beein¬≠flussen die Suche nach der passenden Absicherung.

Zwar sind die Leistungen zu 95 Prozent festgeschrieben. Doch in einigen, wichtigen Details unterscheiden sich die Kranken¬≠kassen doch. So bieten manche Kassen spezielle Behandlungs¬≠programme f√ľr chronisch Kranke, erstatten Behandlungen bei Heil¬≠praktikern oder zahlen Ihnen einen Bonus, wenn Sie l√§ngere Zeit keine Leistungen in Anspruch und Sport¬≠angebote wahr¬≠nehmen.

Welche Regel­ungen gelten f√ľr Selbst­st√§ndige und Rentner beim Kranken­kassen­beitrag

Der Gesetz¬≠entwurf von Bundes¬≠gesundheits¬≠minister Spahn sieht vor, dass auch Rentner nicht mehr den vollen Zusatz¬≠beitrag selbst zahlen m√ľssen. Hier √ľbernimmt 2019 die Renten¬≠versicherung die H√§lfte der Kosten.

Selbstst√§ndige m√ľssen weiter den vollen Beitrags¬≠satz von 14,6 Prozent aus eigener Tasche leisten. Daf√ľr wird das Mindest¬≠einkommen, der zur Beitrags¬≠berechnung herangezogen wird, von knapp 2.300 Euro im Monat auf 1.142 Euro gesenkt. Damit zahlen Selbst¬≠st√§ndige nur noch einen Mindest¬≠beitrag von 171 Euro monatlich statt bisher knapp 320 Euro.

Was ist die richtige Wahl: GKV oder PKV

Die gesetzliche Kranken¬≠versicherung zeichnet sich durch einen einheitlichen Beitrags¬≠satz f√ľr alle Versicherten aus. Dieser Beitrag orientiert sich an Ihrem Einkommen. Dabei k√∂nnen Kinder bis zum 25. Lebensjahr, und auch gering¬≠verdienende Lebens- oder Ehe¬≠partner, in der Familien¬≠versicherung oft beitrags¬≠frei mitversichert werden. Die Einkommens¬≠grenze betr√§gt hierbei 435 Euro beziehungs¬≠weise 450 Euro monatlich, wenn die betreffende Person einen Minijob aus√ľbt.

Eine private Kranken¬≠versicherung kann sich f√ľr junge Erwerbs¬≠t√§tige mit einem hohen Ein¬≠kommen lohnen. Schlie√ülich berechnen sich die Beitr√§ge in der PKV nicht nach dem Ein¬≠kommen des Versicherten, sondern nach dem Gesundheits¬≠zustand, dem Eintritts¬≠alter und den gew√ľnschten Leistungen. Gerade in jungen Jahren ist eine PKV f√ľr Gut¬≠verdiener oft die g√ľnstigere Variante.

Die Kranken¬≠kassen hingegen richten sich an alle Alters- und Personen¬≠gruppen. Sowohl Angestellte als auch Rentner und Selbst¬≠st√§ndige k√∂nnen eine g√ľnstige gesetzliche Kranken¬≠versicherung finden. Studenten sind √ľber die Familien¬≠versicherung in vielen F√§llen nicht nur g√ľnstig, sondern sogar kostenlos kranken¬≠versichert.

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