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Krankenkassen­vergleich 2019

Über 70 Millionen Deutsche, also knapp 90 Prozent davon, sind Mitglied in der gesetzlichen Kranken­kasse (GKV). Die Beiträge sind weitgehend vom Gesetzgeber festgeschrieben. Von Ihrem Bruttolohn zahlen Sie, bis zur Beitragsbemessungsgrenze von aktuell 4.537,50 Euro, monatlich 14,6 Prozent. Davon übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte.

Ebenfalls von Bedeutung ist der Zusatzbeitrag einer Krankenkasse. Den über 100 Krankenkassen steht es frei einen zusätzlichen Beitrag zu erheben. Dieser liegt aktuell zwischen 0,3 und 1,6 Prozent. Für Arbeitnehmer und Rentner wird die Hälfte des Zusatzbeitrages seit diesem Jahr vom Arbeitgeber bzw. der Rentenversicherung übernommen.

In diesem Jahr haben über 40 Krankenkassen ihre Beiträge angepasst. Durch einen Krankenkassenvergleich ergeben sich für viele Kunden daher bei einem Wechsel Sparpotentiale. Hier erfahren Sie, welche gesetzliche Krankenkasse aktuell die günstigsten Beiträge erhebt.

Was ist wichtig beim Krankenkassen Leistungsvergleich?

Vergleichen Sie die Krankenkassen anhand des erhobenen Zusatzbeitrags, können Sie leicht mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Doch die Beiträge sind nicht das einzig wichtige Kriterium. Krankenkassen definieren sich nicht nur durch ihre Beiträge, sondern auch durch ihre Leistungen. Zwar ist der Leistungskatalog in der gesetzlichen Krankenversicherung größtenteils vordefiniert. Dennoch weichen die Tarife der jeweiligen Anbieter in einigen Punkten voneinander ab.

Im Fokus eines Krankenkassen Leistungsvergleichs sollte daher auch beachtet werden, ob beispielsweise die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, Zahnarztleistungen oder Naturheilverfahren übernommen werden. Um einen ersten Krankenkassen Leistungsvergleich zu erhalten eignen sich zudem die aktuellen die Krankenkassen Tests von Stiftung Warentest und Co.

Spez­ielle Behand­lungs­program­me

Asthma, Diabetes oder Herz­erkrankungen sind chronische Probleme, die oftmals vererbt werden und einer speziellen, langfristigen Behandlung bedürfen. Für chronisch Kranke haben manche Kranken­kassen Zusatzleistungen im Angebot, die die Kosten­übernahme von regelmäßigen Kontroll­untersuchungen und Therapien ermöglichen.

Erstat­tung von prophy­lakti­schen Maß­nah­men

Als Kassenpatient haben Sie Anspruch auf eine medizinisch notwendige Versorgung. Doch manchmal ist Vorsorge ist die beste Medizin. Bei vielen Kranken­kassen können Sie sich die Erstattung von prophy­laktischen Leistungen sichern, damit gesund­heitliche Probleme gar nicht erst auftreten. Dazu zählen beispielsweise professionelle Zahn­reinigungen oder Bewegungs- und Ernährungs­kurse.

Vor­sorge­unter­such­ungen

Je älter Sie werden, desto wichtiger sind regelmäßige Vorsorge­untersuchungen, um eventuelle Krankheits­herde frühzeitig zu erkennen. Wer schon in jungen Jahren auf Nummer sicher gehen will, für den eignen sich Kranken­kassen, die die Kosten für zusätzliche Gesundheits­checks erstatten. Gesetzlich steht Ihnen ein Gesundheits-Checkup alle zwei Jahre nach Ihrem 35. Geburtstag zu.

Heil­praktiker­behand­lungen und Natur­heil­verfahren

Immer mehr Menschen schwören auf die Wirkung alternativer Heil­verfahren. Erstattet werden standard­mäßig nur die Leistungen der Schul­mediziner. Mit den Wahltarifen der gesetzlichen Kranken­versicherung wird jedoch auch die Behandlung beim Heil­praktiker übernommen. Dazu zählen beispielsweise Akupunktur­behandlungen bei chronischen Rücken­schmerzen.

Wie wichtig ein Leistungsvergleich der Krankenkassen für Sie ist, entscheidet Ihre persönliche Lebenssituation. Sind Sie an der Erstattung von Zahnbehandlungen interessiert, interessieren Sie sich für Naturheilverfahren, oder möchten Sie am monatlichen Krankenkassen Beitrag sparen? Anhand dessen können Sie unseren Leistungsvergleich der Krankenkassen in Anspruch nehmen und alle relevanten Informationen gegenüberstellen.

Wie groß sind die Unterschiede beim Preisvergleich der Krankenkassen?

Der Krankenkassenvergleich zeigt, dass sich die Beiträge der Kassen durch den individuellen Zusatzbeitrag sehr unterscheiden. Dieser liegt aktuell zwischen 0,3 und 1,6 Prozent. Das bedeutet, dass Versicherte beim günstigsten Anbieter nur 0,3 Prozent zusätzlich zahlen müssen. Bei den Krankenkassen mit den höchsten zusätzlichen Beiträgen hingegen werden jeden Monat 1,6 Prozent zusätzlich fällig. Das ergibt eine Differenz von 1,3 Prozent, die Sie jeden Monat sparen können. Viele der besonders preiswerten Krankenkassen sind jedoch nur in bestimmten Regionen geöffnet. Das erschwert die Suche nach dem günstigsten Angebot. Dieses finden Sie mit einem individuellen und unverbindlichen Krankenkassenvergleich.

Günstige Krankenkasse 2019

Eine Angestellte in Berlin mit einem Einkommen von 3.000 Euro brutto zahlt bei der Handelskrankenkasse (hkk) monatlich 224,85 Euro. Dieser Betrag setzt sich aus den 7,3 Prozent Krankenkassenbeitrag (weitere 7,3 Prozent übernimmt der Arbeitgeber) und dem zusätzlichen Beitrag von 0,39 Prozent (die Hälfte davon übernimmt ab 1. Januar 2019 ebenfalls der Arbeitnehmer) zusammen.

Hochpreisige Krankenkasse 2019

Die gleiche Angestellte zahlt bei der DAK 241,50 Euro und damit 16,65 Euro mehr pro Monat. Grund dafür ist der mit 1,5 Prozent deutlich höhere Zusatzbeitrag (Stand: 2019). Eine größere Übersicht finden Sie in unserer Übersichtstabelle.

Wann sollten Sie die gesetzliche Krankenkasse wechseln?

Ein Wechsel der Krankenkasse lohnt sich immer dann, wenn Sie sich dadurch niedrige Beiträge und bessere Leistungen sichern. Dabei sollten Versicherte ihre persönlichen Bedürfnisse festlegen, um das beste Angebot im Krankenkassenvergleich zu finden.

Wenn Sie nur sehr selten krank sind, können Sie beim Vergleich der Krankenkassen auf besondere Leistungen verzichten. Haben Sie jedoch chronische gesundheitliche Probleme und wünschen sich die Kostenübernahme spezieller Behandlungen, sollten Sie mehr auf die Leistungen der Krankenkasse achten. Aber welche Krankenkasse hat die besten Leistungen? Die Antwort darauf liegt in der eigenen Lebenssituation. Wenn der Monatsbeitrag etwas höher ist, aber dafür die Kosten beispielsweise für Naturheilverfahren erstattet werden, ist das auf lange Sicht günstiger und demzufolge auch besser für Sie.

Sind Sie länger als 18 Monate bei Ihrer aktuellen Kasse versichert, können Sie unter Einhaltung einer zwei­monatigen Frist zum Monatsende kündigen und wechseln.

Wenn Sie noch nicht so lange versichert sind, haben Sie unter Umständen ein Sonder­kündigungs­recht, etwa bei einer Erhöhung der Beiträge Ihrer Kranken­versicherung.

Vom Zeitpunkt, an welchem Sie Ihre Kasse über die Erhöhung des Zusatzbeitrages informiert bis einen Monat, nachdem der neue Beitrag erstmalig erhoben wurde, können Sie Ihre Krankenversicherung kündigen. Der Wechsel Ihrer Versicherung geschieht dann innerhalb der üblichen Frist von zwei Monaten.

Warum lohnt sich ein Kranken­kassen­wechsel?

Der Wechsel Ihrer gesetzlichen Kranken­versicherung zu einer anderen Krankenkasse ist immer dann sinnvoll, wenn Sie sich dadurch günstigere oder bessere Leistungen sichern. Hinsichtlich der Kosten unterscheiden sich die Krankenkassen in ihrem Zusatzbeitrag. Zusätzlich zu den 14,6 Prozent Ihres Bruttolohns, wovon der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt, erheben die Krankenkassen einen zusätzlichen Beitrag von bis zu 1,7 Prozent (wovon der Arbeitgeber 2019 ebenfalls die Hälfte übernimmt).

Bis zu 600 Euro sparen

Bei einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro monatlich lassen sich bis zu 600 Euro im Jahr mit einem Wechsel der Kranken­versicherung sparen. Doch die günstigste GKV muss nicht automatisch die beste für Sie sein. Manche Kassen erstatten Behandlungen bei Heilpraktikern, Zahnreinigungen und Vorsorge­untersuchungen. Ein Plus an Leistungen kann einen etwas teureren Beitrag aufwiegen.

Unkompliziert kündigen

Ein Wechsel der Kranken­kasse ist dabei nicht kompliziert. Sind Sie seit mehr als 18 Monaten bei Ihrer bisherigen Kasse versichert, können Sie jederzeit unter Einhaltung der zweimonatigen Kündigungs­frist eine neue Kranken­versicherung abschließen. Im Falle einer Beitragserhöhung haben Sie sogar ein Sonder­kündigungs­recht. Dann können Sie auch nach weniger als 18 Monaten Mitgliedschaft wechseln.

Wie viel von meinem Lohn zahle ich der Kranken­kasse?

Um Ihnen zu zeigen wie sich der Zusatzbeitrag einer Krankenkasse bemerkbar machen kann, vergleichen wir hier beispielhaft wie sich die Wahl der Kranken­kasse auf das Gehalt auswirkt. So viel zahlt eine Berliner Angestellte mit monatlichen Brutto­einkommen von 3.000 Euro, wenn sie eine günstige, mittel- oder hochpreisige Krankenkasse wählt:

Kranken­kasse (GKV)
HKK 14,99 % 224,85 €
IKK gesund plus 15,2 % 228 €
Techniker 15,3 % 229,50 €
R+V BKK 15,5 % 232,50 €
Barmer 15,7 % 235,50 €
SBK 15,9 % 238,50 €
DAK Gesund­heit 16,1 % 241,50 €

*Auswahl einiger Krankenkassen zur ersten Orientierung, mehr Krankenkassen finden sich im Vergleichsrechner. Der vom Arbeitgeber übernommene Beitragsanteil von 7,3 % und die Hälfte des Zusatzbeitrages wird in der Übersicht berücksichtigt. Zu sehen sind die tatsächlichen Kosten der Arbeitnehmerin (Stand: 2019).

Welche Kranken­versicherung wirklich zu Ihnen passt, verrät Ihnen unser Vergleichs­rechner.

Mit nur wenigen Klicks erhalten Sie eine Über­sicht über die Preise und Leistungen der zahlreichen Kranken­kassen und können direkt in einen günstigeren Tarif wechseln.

Wo ist der Zusatzbeitrag der Krankenkassen am günstigsten?

Suchen Angestellte, Rentner, Selbst­ständige oder Studenten eine günstige gesetzliche Krankenkasse, sollten Sie ihr Augenmerk auf den Zusatz­beitrag legen. Diese zusätzlichen Beiträge sind von GKV zu GKV unterschiedlich und liegen 2019 zwischen 0,2 und 1,6 Prozent.

Günstigste Deutsch­land­­weit verfüg­­bare Kranken­kassen
HKK (0,39 %) BKK Würth (0,2 %)
BKK firmus (0,44 %) AOK Sachsen-Anhalt (0,3 %)
BKK Verbund­ Plus (0,5 %) BKK Euregio (0,35 %)
IKK gesund plus (0,6 %) BKK Pfaff (0,4 %)
Techniker (0,7 %) BKK Akzo Nobel (0,5 %)

Wo ist der Zusatzbeitrag der Krankenkassen am höchsten?

Ob Ihre aktuellen Krankenkassenbeiträge im Vergleich hoch sind, sehen Sie in dieser Liste. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass ein hoher oder niedriger Preis nichts über die Leistungeneiner Krankenversicherung aussagen. Für einen umfassenden Krankenkassenvergleich sollten Sie daher immer auch einen Leistungsvergleich durchführen, dass können Sie beispielsweise hier.

Deutsch­land­­weit verfüg­­bare Kranken­kassen
BKK ProVita (1,3 %) SIEMAG BKK (1,4 %)
BKK Pfalz (1,4 %) IKK Südwest (1,5 %)
Novitas BKK (1,34 %) Branden­burgische BKK (1,5 %)
DAK-Gesundheit (1,5 %) BKK Stadt Augsburg (1,5 %)
KKH Kauf­männ­ische Kranken­kasse (1,5 %) BKK HENSCHEL plus (1,6 %)

Günstige Krankenkasse für Selbstständige, Angestellte, Studenten und Rentner?

Über alle Personen­gruppen hinweg gibt es gute Gründe gesetzliche Krankenkassen zu vergleichen. Doch es bestehen je nach Alter und beruflicher Tätigkeit auch Besonderheiten, auf die Angestellte, Rentner, Selbst­ständige oder Studenten achten müssen.

So können sich Studenten über die Familien­versicherung der Eltern beitragsfrei ­versichern. Arbeit­nehmer bekommen rund die Hälfte der Beiträge von ihrem Arbeit­geber erstattet, während die meisten Selbstständigen die gesamten Beiträge alleine schultern. Rentner wechseln bei passender Vor­versicherung nach ihrem Berufsleben in die Kranken­versicherung der Rentner (KVdR).

Selbstständiger sucht nach einer günstigen Krankenkasse

Selbst­ständige

Wählen Sie als Selbst­ständiger mit einem Monats­einkommen von 3.000 Euro eine GKV ohne Krankengeld, finden Sie hierzulande die preis­wertesten Kranken­versicherungen. Je nach Region sind auch Versicherungen für einen Beitrag zwischen 425,85 Euro und 445,50 Euro pro Monat erhältlich.

Angestellte sucht nach einer günstigen Krankenkasse

Ange­stellte

Die Preisspanne der fünf günstigsten Kranken­kassen für einen Angestellten mit einem monatlichen Brutto­verdienst von 3.000 Euro liegt bundes­weit zwischen 224,85 Euro und 244,50 Euro. Bei den regional agierenden Kassen pendeln sich die Kosten zwischen 223,50 Euro und 243 Euro ein.

Studenten sucht nach einer günstigen Krankenkasse

Studenten

Studenten, die in der KVdS kranken­versichert sind, zahlen bei den deutschland­weit geöffneten Kranken­kassen zwischen 76,55 Euro und 81,37 Euro monatlich. Die fünf regional agierenden Kassen mit den preis­wertesten Beiträgen bewegen sich zwischen 76,55 Euro und 81 Euro pro Monat.

Rentner sucht nach einer günstigen Krankenkasse

Rentner

Wer eine Rente von monatlich 1.500 Euro erhält, zahlt bei den deutschland­weit fünf günstigsten Kranken­kassen einen Monats­beitrag zwischen 112,43 Euro und 122,25 Euro. Für die regional günstigsten gesetzlichen Kranken­versicherungen werden zwischen 111,75 Euro und 121,50 Euro fällig.

Finden Sie es mit unserem Vergleichs­rechner heraus, welche gesetzliche Krankenkasse für Sie die beste ist!

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Krankenkassenvergleich

Ist der Kranken­kassen­beitrag 2019 günstiger?

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung können sich in diesem Jahr über günstigere Beiträge freuen. Ausschlag­gebend sind dafür zwei Gründe. Einerseits sind die meisten Kranken­kassen angesichts der guten Konjunktur finanziell sehr gut aufgestellt.

Andererseits tritt in diesem Jahr das Versichertenentlastungsgesetz in Kraft. Dadurch werden Krankenkassenbeiträge und Zusatzbeiträge für Arbeitnehmer und Rentner zur Hälfte vom Arbeitgeber bzw. der Rentenversicherung übernommen. Vom derzeitigen durchschnitt­lichen Zusatz­beitrag von 0,9 Prozent müssten Beschäftigte nur noch 0,45 Prozent selbst zahlen. Bei einem Durchschnitts­verdienst von 3.000 Euro brutto bedeutet dies eine Ersparnis von 15 Euro monatlich beziehungs­weise 180 Euro pro Jahr.

Auch Selbstständige profitieren durch das Gesetz, da der Mindestbeitrag für die Krankenversicherung mehr als halbiert wird. Für die Beitragsbemessung ist es nicht mehr nötig zwischen haupt- und nebenberuflich Selbstständigen zu unterscheiden.

Wie wirkt sich sich finanzielle Lage einer Krankenkassen für gesetzlich Versicherte aus?

Die Krankenkassen können frei über die Höhe des Zusatz­beitrags entscheiden. Auch wenn die finanzielle Situation der Kassen Beitrags­senkungen zulassen würde, müssen sie sich nicht daran halten. Daher lässt sich nur schwer abschätzen, ob gesetzlich Versicherte wirklich von der guten Konjunktur profitieren werden.

Darüber hinaus gibt es Kranken­kassen, deren finanzielle Situation keine Senkung des Zusatz­beitrags zulässt. Gerade in Zeiten einer alternden Gesellschaft und damit steigender Gesundheits­ausgaben sind hier keine großen Beitragssenkungen für Sie zu erwarten. Niedrigere Beiträge kommen also einerseits über geplante Gesetzes­änderungen zustande. Die Möglichkeit ist ein individueller Kranken­kassen­vergleich, mit welchem Sie die Kassen mit den für Sie niedrigsten Kosten und besten Leistungen finden.

Was tun, wenn sich der Zusatzbeitrag meiner Krankenkasse erhöht?

Arbeitnehmer profitieren in diesem Jahr von dem Versichertenentlastungsgesetz. Nach dieser müssen sie nur noch die Hälfte des zusätz­lichen Beitrags aus eigener Tasche zahlen.

Dennoch steht es den Krankenkassen frei, die Zusatzbeiträge nach eigenem Bedarf anzupassen. Ändern sich die Kosten für Ihre Kranken­versicherung, muss die Kasse Sie darüber rechtzeitig informieren und Sie darauf hinweisen, dass einen Kranken­kassen­wechsel möglich ist. Schließlich haben Sie im Falle einer Beitrags­anpassung nach oben ein Sonder­kündigungs­recht.

Ein GKV-Vergleich zeigt Ihnen, dass die Beiträge und Leistungen von Kranken­kasse zu Kranken­kasse verschieden sind. Um die für Sie optimale Kranken­versicherung zu finden, sollten Sie die Tarife vergleichen und sich verschiedene unverbindliche Angebote der Kassen einholen.

Wie können Angestellte beim Zusatz­beitrag sparen?

Als Angestellter sind Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig, sofern Ihr Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Das heißt, solange Ihr Verdienst nicht über der Versicherungspflichtgrenze von aktuell 60.750 Euro brutto pro Jahr liegt, sind Sie Pflichtmitglied in einer Krankenkasse.

Der Beitrags­satz beträgt 14,6 Prozent Ihres Ein­kommens, wovon Ihr Arbeit­geber die Hälfte übernimmt. Hinzu kommt ein von den Kranken­kassen individuell erhobener Zusatz­beitrag. Dieser wird ab 2019 zur Hälfte vom Arbeitgeber übernommen, wodurch Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen von 3000 € bis zu 19,65 € monatlich sparen können.

Brauchen Studenten eine eigene Krankenversicherung?

Wenn Ihre Eltern in der GKV sind, können Sie sich als Student in der Familien­versicherung beitragsfrei mit­versichern. Dies gilt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr beziehungsweise bis zum Ende des Kinder­geld­bezugs. Danach sind Sie bis zum Ende des 14. Fach­semester oder zur Vollendung des 30. Lebens­jahres versicherungs­pflichtig. Gleiches gilt, wenn Sie durch den Versicherungs­status Ihrer Eltern keinen Anspruch auf die Familien­versicherung haben.

Dann besteht die Möglichkeit, sich in der Kranken­versicherung der Studenten (KVdS) zu einem ver­günstigten Beitrags­satz zu versichern. Als Bemessungs­grundlage dient hier der aktuelle BAföG-Bedarfssatz von 649 Euro monatlich. Von diesem müssen Sie 10,22 Prozent zuzüglich des individuellen Zusatz­beitrags zahlen. Nach dem 14. Semester beziehungs­weise dem 30. Geburtstag endet die Versicherungs­pflicht und Sie müssen sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern.

Wie sind Rentner  krankenversichert?

Wenn Sie während der zweiten Hälfte Ihrer Erwerbs­tätigkeit mindestens 90 Prozent der Zeit gesetzlich kranken­versichert waren, werden Sie mit dem Eintritt ins Renten­alter Mitglied in der Kranken­versicherung der Rentner. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sich im Ruhe­stand freiwillig gesetzlich versichern. Besteht kurz vor der Rente eine private Kranken­versicherung, bleiben Sie im Renten­alter in der PKV.

Die KVdR orientiert sich an den Regeln für Angestellte. So beträgt der Beitrags­satz 14,6 Prozent Ihrer Rente. 7,3 Prozent, also die Hälfte, werden von der Rentenversicherung übernommen. Hinzu kommt der individuelle Zusatz­beitrag, der ab 2019 ebenfalls zur Hälfte von der Rentenversicherung übernommen wird. Für freiwillig Versicherte wird zur Beitrags­berechnung ein Mindest­einkommen von 1.015 Euro monatlich heran­gezogen. Auf dieses zahlen Sie mindestens Ihre Beiträge, auch wenn Ihre tatsächliche Rente geringer ausfällt.

Wie wichtig ist der Kranken­kassen Leistungs­vergleich?

Ob Angestellter, Rentner, Selbst­ständiger oder Student: Mit einer günstigen gesetzlichen Kranken­versicherung sparen Sie viel Geld. Doch niedrige Beiträge sind nur ein Kriterium, nachdem Sie Ihre GKV auswählen sollten. Auch die Leistungs­kataloge der Kranken­kassen beein­flussen die Suche nach der passenden Absicherung.

Zwar sind die Leistungen zu 95 Prozent festgeschrieben. Doch in einigen, wichtigen Details unterscheiden sich die Kranken­kassen doch. So bieten manche Kassen spezielle Behandlungs­programme für chronisch Kranke, erstatten Behandlungen bei Heil­praktikern oder zahlen Ihnen einen Bonus, wenn Sie längere Zeit keine Leistungen in Anspruch und Sport­angebote wahr­nehmen.

Welche Regel­ungen gelten für Selbst­­ständige und Rentner beim Kranken­­kassen­­beitrag?

Der Gesetz­entwurf von Bundes­gesundheits­minister Spahn sieht vor, dass auch Rentner nicht mehr den vollen Zusatz­beitrag selbst zahlen müssen. Hier übernimmt 2019 die Renten­versicherung die Hälfte der Kosten.

Selbstständige müssen weiter den vollen Beitrags­satz von 14,6 Prozent aus eigener Tasche leisten. Dafür wird das Mindest­einkommen, der zur Beitrags­berechnung herangezogen wird, von knapp 2.300 Euro im Monat auf 1.142 Euro gesenkt. Damit zahlen Selbst­ständige nur noch einen Mindest­beitrag von 171 Euro monatlich statt bisher knapp 320 Euro.

Was müssen Selbst­ständige zahlen?

Viele Selbst­ständige und Frei­berufler bekommen keine Zuschüsse zu ihrer Versicherung. Sie müssen den Kranken­kassen­beitrag von 14,0 Prozent des Ein­kommens und den Zusatz­beitrag aus eigener Tasche zahlen. Wünschen Sie ein Kranken­geld, werden 14,6 Prozent fällig. Für die Beitrags­berechnung wird ab 2019 ein Mindest­einkommen von 1038,33 Euro monatlich voraus­gesetzt, bisher war dieses bei 2 284 Euro angesetzt.

Ebenfalls ab 2019: Zu viel gezahlte Beiträge können für bis zu zwölf Monate rück­wirkend neu fest­gesetzt werden, sobald die Steuerbescheide nachgereicht werden. Bisher behielten die Kassen die zu viel gezahlten Beiträge ein.

Wenn Sie als Selbstständiger im künstler­ischen oder pub­lizistischen Bereich tätig sind, werden Sie Mitglied in der Künstler­sozialkasse. Diese übernimmt die Sozial­leistungen eines Arbeit­gebers, also auch die Hälfte Ihres Beitrags­satzes.

Was ist die richtige Wahl: GKV oder PKV?

Die gesetzliche Kranken­versicherung zeichnet sich durch einen einheitlichen Beitrags­satz für alle Versicherten aus. Dieser Beitrag orientiert sich an Ihrem Einkommen. Dabei können Kinder bis zum 25. Lebensjahr, und auch gering­verdienende Lebens- oder Ehe­partner, in der Familien­versicherung oft beitrags­frei mitversichert werden. Die Einkommens­grenze beträgt hierbei 435 Euro beziehungs­weise 450 Euro monatlich, wenn die betreffende Person einen Minijob ausübt.

Eine private Kranken­versicherung kann sich für junge Erwerbs­tätige mit einem hohen Ein­kommen lohnen. Schließlich berechnen sich die Beiträge in der PKV nicht nach dem Ein­kommen des Versicherten, sondern nach dem Gesundheits­zustand, dem Eintritts­alter und den gewünschten Leistungen. Gerade in jungen Jahren ist eine PKV für Gut­verdiener oft die günstigere Variante.

Die Kranken­kassen hingegen richten sich an alle Alters- und Personen­gruppen. Sowohl Angestellte als auch Rentner und Selbst­ständige können eine günstige gesetzliche Kranken­versicherung finden. Studenten sind über die Familien­versicherung in vielen Fällen nicht nur günstig, sondern sogar kostenlos kranken­versichert.

Wie finden Versicherte die passende Kranken­­versicherung?

Die Regeln für den Wechsel von der PKV in die gesetzliche Kranken­versicherung sind sehr streng. Dennoch ist eine Rückkehr in die GKV möglich. Wenn Sie einen Wechsel erwägen, gilt es zunächst die für Sie beste Kranken­kasse zu finden. Aktuelle Test­ergebnisse geben Ihnen dabei einen ersten Überblick. Mit unserem Vergleichs­rechner erfahren Sie außerdem, welche Kasse Ihnen den besten Mix aus günstigem Beitrag und vielfältigen Leistungen bietet.

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